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Hausstaubmilbenallergie

8. Oktober 2008 von Stefan | Allergien |

Eine Allergie gegen die so genannten Hausstaubmilben ist weit verbreitet. Die eigentlich völlig unschädliche Milbe ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen und ernährt sich von menschlichen Hautschuppen. Diese findet sie vorwiegend in Bettmatratzen und Polstermöbeln, aber auch in Teppichböden und Decken.

Der Allergiker kann hierbei unter verschiedenen Beschwerden leiden:

  • Juckreiz der Nase und Augen
  • Niesanfälle
  • Nasenatmungsbehinderung
  • Schnupfen
  • Augentränen
  • Husten
  • Atemnot
  • Asthma

Da diese Beschwerden vorwiegend im Bett, also nachts auftreten, kann dies außerdem Schnarchen und unruhigen Schlaf zur Folge haben.

Die erfolgversprechenste Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie ist eine spezifische Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung. Dabei wird dem Patienten über eine längere Therapiephase in regelmäßigen Abständen eine Allergenlösung injiziert oder oral verabreicht. Diese Lösung enthält ein Hausstaubmilbenextrakt und bewirkt, dass der menschliche Körper Antikörper bildet; ähnlich wie bei einer Impfung. Je nach Besserung der Beschwerden kann diese Therapie 1-3 Jahre dauern; sie ist jedoch der sicherste Weg die Allergie zu bekämpfen.

Vorsorgemaßnahmen zur Hausstaubmilbensanierung

  • Bettwäsche wöchentlich wechseln; nach Möglichkeit Bettwäsche aus Baumwolle verwenden.
  • So wenig Möbelstücke und Staubfänger wie möglich im Schlafbereich aufstellen; keine Pflanzen und Gardinen (bzw. nur leicht Waschbare), keine Bettkästen unter der Matratze, keine Teppichböden und Kuscheltiere (oder ebenfalls nur leicht waschbare und dann bei mind. 60°)
  • Bettzeug, Kissen und Decken aus waschbaren Material kaufen und diese mindestens alle 3 Wochen bei mind. 60° waschen.
  • Matratzen auf waschbarem Schaumstoff verwenden
  • Mehrmals täglich stoßlüften (5 – 10 Minuten); auch die Bettwäsche lüften.
  • Häufig staubsaugen, in der gesamten Wohnung; und regelmäßig feucht wischen.
  • Die Luftfeuchtigkeit so niedrig wie möglich halten.
  • Kein Rauchen im Schlafzimmer.
  • Keine Tiere ins Schlafzimmer lassen.

Mit einer möglichen Hausstaubmilben-Allergie ist nicht zu Spaßen und man sollte in jedem Fall einen Spezialisten aufsuchen.



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3 Reaktionen zu “Hausstaubmilbenallergie”

  1. Joerg
    Am 3. Dezember 2008 um 19:29 Uhr

    Eine Hausstaubmilbenallergie ist sehr ärgerlich - das muss ich am eigenen Körper erfahren. Mindestens einmal die Woche muss die Wohnung von Staub befreit werden, der Boden gesaugt und besonders die Bettwäsche sollte möglichst oft gewechselt werden.

    Die Punkte in diesem Blog sind für ein Linderung der Beshwerden sehr hilfreich!

  2. Helmut Kramer
    Am 9. Januar 2010 um 15:23 Uhr

    Hab leider auch eine Hausstaubmilbenallergie und leider noch dazu sehr intensiv. Dies macht mir vor allem bei der Arbeit Probleme, arbeite in einer dieser Gebäude, wo man shoppen gehen kann :)
    Danke für die Tipps, die haben mir sehr geholfen in der Arbeit und so. Weiter so.

  3. Tatjana Muschlik
    Am 15. Januar 2010 um 12:32 Uhr

    Mein Mann hat leider auch diese Allergie. Habe mir gestern einen Ratgeber im Internet besorgt. Mal schauen ob der was hilft. Sag euch dann bescheid, wie der Ratgeber war.

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